CC

2001 von Lawrence Lessig und anderen gegründete gemeinnützige Organisation, die Standard-Lizenzverträge für urheberrechtlich geschützte Werke anbietet. CC-Lizenzen funktionieren nach einem Baukastenprinzip und räumen verschieden abgestufte Nutzungsrechte ein, die das Urheberrecht beziehungsweise das Copyright nicht automatisch erlaubt. Das reicht von der völlig unbeschränkten Nutzung, Bearbeitung und Weitergabe bis zur nicht-kommerziellen Weitergabe ohne Bearbeitung. CC-Lizenzen gibt es übersetzt für zahlreiche nationale Rechtsordnungen. CC-Lizenzen betreffen keine Software, sondern freie Inhalte (→ Open Content). In Funktion und Absicht entsprechen sie Lizenzen für freie Software. So überträgt die CC-Lizenz „Share Alike“ das Copyleft-Prinzip der Softwarelizenz GNU GPL auf Inhalte; abgeleitete Werke müssen demnach unter der gleichen Lizenz veröffentlicht werden wie das Ursprungswerk.

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