Leistungsschutzrecht für Presseverlage

Das im August 2013 in Kraft getretene Presse-Leistungsschutzrecht gibt Verlagen das „ausschließliche Recht, das Presseerzeugnis oder Teile hiervon zu gewerblichen Zwecken öffentlich zugänglich zu machen“. Es zielt auf kurze Text-Anreißer (Snippets) in Suchmaschinen wie Google und bei Aggregator-Diensten, die „Inhalte entsprechend aufbereiten“. Wer dafür zahlen muss und wer als Presseverleger gilt, ist umstritten und nach Ansicht vieler Fachleute im Gesetzestext kaum auszumachen.

« Back to Glossary Index